
Mit einem solchen Chart werden übliche Sehtests durchgeführt. (Urheber: Jeff Dahl, CC)
Die gefühlte Verschlechterung der Sehkraft lässt sich anhand einiger Symptome präzisieren. Die Augen ermüden schneller beim Lesen, am Computerbildschirm und bei Handarbeiten, manchmal stellen sich durch die Anstrengungen nach langer visueller Konzentration Kopf- und Nackenschmerzen ein. Ein relativ deutliches und dabei nicht ungefährliches Symptom ist die nachlassende Sicht in der Dunkelheit, vor allem beim Autofahren. Weitere klassische Anzeichen, nach denen Sie einen Sehtest durchführen sollten, sind:
Der Augenarzt wiederum bestimmt nicht nur den Visus (die Sehstärke), sondern untersucht Sie auf ernsthafte Augenerkrankungen. Diese können zur Erblindung führen, was bei Früherkennung und entsprechender Therapie heute nahezu ausgeschlossen werden kann. Die folgenden Symptome sollten jeden Menschen bewegen, den Augenarzt aufzusuchen:
Bei einer hohen Kurzsichtigkeit über – 8dpt wird der regelmäßige Besuch des Augenarztes empfohlen, ebenso bei Diabetes, Bluthochdruck, familiärer Vorbelastung wie Glaukom und generell signifikant schlechter werdender Sehleistung, die auch im Vergleich mit Altersgenossen auffällig wirkt. Ab dem Alter von 40 Jahren kann jeder Person ein regelmäßiger Sehtest empfohlen werden, denn gerade im Straßenverkehr ist der nachlassende Visus ernst zu nehmen.
Sich regelrecht “die Augen verderben” ist im Grunde nur schwer möglich, auch wenn das von bestimmten Berufsgruppen traditionell angenommen wird. Wahrscheinlicher ist, dass die Adaptation und Akkommodation (Licht- und Entfernungsanpassung) unter dem Stress ständig ungünstiger Lichtverhältnisse zeitweise aussetzen. Die Augen beziehungsweise das Gehirn haben nach stunden- und tagelanger Belastung in schlecht beleuchteten Räumen “keine Lust” mehr, sich anzupassen. Nach etwas Entspannung gibt sich der Effekt wieder. Allerdings wirkt eine gute Allgemeingesundheit auch auf die Funktionsfähigkeit der Zillarmuskeln und die Bildverarbeitung. Das betrifft die Ernährung und körperliche Bewegung. Darüber hinaus ist die Netzhaut vor zu viel UV-Licht streng zu schützen, hier drohen irreparable Schäden. Diese können sogar – ähnlich wie Trommelfellschädigungen – durch einmalige Ereignisse ausgelöst werden, zum Beispiel beim ungeschützten Betrachten einer totalen Sonnenfinsternis, aber auch bei zu langem Hinblicken auf Schweißarbeiten oder in die Sonne. Ob Ihnen das in Ihrem Leben passiert ist, können Sie ebenfalls durch einen Sehtest herausfinden. Wer bereits eine Sehschwäche hat, kann seine Augen nur dadurch gesund halten, die korrekte Sehstärke zu tragen. Dafür ist es wichtig, bei Bedarf eine Refraktion durchführen zu lassen. Dies ist nur mit einem Refraktometer für Ärzte möglich, wie es z.B. ein Optiker hat.
Der Sehtest prüft den Visus (Sehschärfe), darüber hinaus können bei entsprechender Indikation auch Farb- und Stereosehen, Simultansehen und Fusion überprüft werden. Die Ergebnisse können subjektiv und objektiv vorliegen, ein einfacher Sehtest liefert ein zwar subjektives, dennoch aussagekräftiges Ergebnis. Subjektiv heißt in diesem Zusammenhang, dass der Proband in einer bestimmten Versuchsanordnung unter bestimmten subjektiven Bedingungen ein bestimmtes Ergebnis erzielt hat, das schon zu einer anderen Tageszeit anders ausfallen könnte. Eine exakte Messung des Visus´ nehmen Ärzte vor Augen-OPs vor, hierzu müssen Augentropfen verabreicht und die Lider per Gestell fixiert werden. Der normale Sehtest verwendet hingegen Tafeln mit Zahlen und Buchstaben, den Landolf-Ring (durchbrochener Ring) und Farbtafeln. Die Durchführung erfolgt nach DIN 58220 und liefert sehr aussagekräftige Ergebnisse, die für ein Brillenrezept genügen können.
]]>Tatsache ist jedoch, dass durch den regelmäßigen Konsum von Zigaretten die Gefäße verengt werden und es mit der Zeit zu einem Herzinfarkt kommen kann. Ebenso besteht die Gefahr von Unfruchtbarkeit bei Männern, weil die Spermien sich nicht richtig entwickeln oder zu langsam sein können. Auch ein gefährlicher Schlaganfall kann durch den Zigarettenkonsum eher ausgelöst werden. Einige Krebsarten wie zum Beispiel der schreckliche Lungenkrebs und der furchtbare Kehlkopfkrebs und viele Krankheiten mehr werden eindeutig der Zigarette zugeordnet. Wer sich das leidige Rauchen abgewöhnen kann, hat schon vom ersten Tag an die Chance, irgendwann einmal so gesund und unbelastet wie ein Nichtraucher zu sein. Das ist nicht unwesentlich abhängig von der bisherigen Anzahl der konsumierten Zigaretten.
Das Eingestehen um die vom Rauchen verursachten Krankheiten ist ein Aspekt. Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, muss zunächst einmal an diesen Punkt gelangen, es vollkommen aus freien Stücken zu tun. Außer den gesundheitlichen Risiken ist zu bedenken, dass unter anderem der Geschmacks- und der Geruchssinn nach der Entwöhnung wieder voll und ganz vorhanden sein werden. Nun fällt auch auf, wie die eigene Kleidung und das Haus von der schrecklichen Qualmerei gerochen haben. Das ab jetzt gesparte Geld bei den immer teurer werdenden Glimmstängeln kann zum Beispiel für einen schönen Urlaub verwendet werden. Um sich das Rauchen abgewöhnen zu wollen, sollte auch die Tatsache vor Augen geführt werden, dass die Mitmenschen unter dem Qualm sehr zu leiden haben und genauso krank werden können, wie der Raucher selbst.
]]>Dass man den Stand des Mondes auch beim Haareschneiden beachten sollte, wissen heute nur noch wenige.
Doch auch auf Haarwuchs und Haarstruktur hat der Mondlauf Einfluss. Deshalb kann die Beachtung des monatlichen Mondrhythmus manche Enttäuschung nach einem Friseurbesuch ersparen! Wer beim Friseur viel Geld gelassen hat, mit dem Ergebnis aber unzufrieden ist, sollte einmal einen Blick in den Mondkalender werfen. War dieser Tag für Haareschneiden überhaupt geeignet? Wer an einem Krebs- oder Fischetag beim Friseur war, braucht sich über das nicht befriedigende Ergebnis gar nicht zu wundern. Ungünstiger hätte der Termin nicht gewählt werden können. Denn an diesen Tagen sollte man seine Haare nicht einmal waschen, geschweige denn schneiden! Vermeiden sollte man auch, seine Haare bei abnehmendem Mond an Widder- oder Stiertagen zu schneiden: Das kann, wenn es oft geschieht, zu kahlen Stellen führen. Ebenfalls wenig Erfolg versprechend ist Haareschneiden bei abnehmendem Mond im Tierkreiszeichen Steinbock. Generell ist es besser, die Haare bei zunehmendem Mond zu schneiden, mit Ausnahme der bereits genannten Krebs- und Fischetage. Will man sich jeden Ärger ersparen und seinen Haaren etwas wirklich Gutes tun, dann schneidet man sie an Löwe oder Jungfrau, wobei es keinen Unterschied macht, ob der Mond zu- oder abnimmt.
Es empfiehlt sich, einen dieser vier aufeinander folgenden Tage im Monat auszuwählen, wenn man nach dem Mondkalender Haare schneiden will. Als Faustregel gilt: An Löwetagen geschnittenes Haar wächst dichter, an Jungfrautagen geschnittenes wächst schneller.
Sehr beeindruckend erzählt Johanna Paungger in ihrem Buch "Vom richtigen Zeitpunkt" aus ihrer Kindheit. Sie ist in Tirol aufgewachsen, wo das Wissen um die Einflüsse des Mondes noch sehr stark den Zeitpunkt der alltäglichen Verrichtungen prägt. Wenn die Mutter ankündigte: "Heute muss ich noch eure Haare schneiden", dann antworteten die Kinder: "Ist schon wieder Löwe!?"
Dass es in der Tiroler Gegend weniger Männer mit Glatze gibt als anderswo, schreibt Frau Paungger der dort noch heute verbreiteten Beachtung dieser Löwe-Regel zu. Jungen Müttern ist deshalb zu empfehlen, dass sie ganz besonders dann einen Tag im Tierkreiszeichen Löwe wählen, wenn sie ihrem Kleinkind erstmals die Haare schneiden!
Wer es sich zu Nutzen macht, dass man nach dem Mondkalender Haare schneiden kann, wird sich bald daran erfreuen können, dass das Haar gesünder ist und jede Frisur besser hält.
Einige graue Haare mögen Männer ja noch sexy finden, wenn sie das richtige Alter dafür haben. Heute bemerkt man aber, dass immer mehr junge Männer eine Glatze bekommen oder schon in jungen Jahren ergrauen. Bisher wurde das Phänomen nur unzureichend erklärt. Möglicherweise sind Pestizide, hormonelle Wachstumsbeschleuniger und Antibiotika im Fleisch dafür verantwortlich. Männer essen bekanntlich deutlich mehr Fleisch als Frauen.
Möglichst lange jung und vital zu wirken, ist heute nicht nur unter Männern ein Bestreben. Vor allem unter Prominenten sind Haartönungen gang und gäbe. Sie werden gerne verleugnet. Noch weniger mag man zugeben, dass man seit Jahren eine Perücke trägt. Schlagersänger Tony Marshalls publikumswirksames Geständnis ändert daran nichts. Rex Gildo hätte niemals zugeben können, dass er eine Platte hat. Es kam erst nach seinem Tod heraus. Heino schweigt dezent – aber Fotos des jungen Bäckerlehrlings, der er einmal war, sind verräterisch. Haare sind wichtig für das männliche Image. So, wie man nicht zugeben mag, dass man im Alter angekommen ist, wo man Viagra nutzt, möchte man nicht dazu stehen, dass man längst viele graue Haare hat. George Clooney mag damit toll und sexy aussehen, aber im Büro oder als Schlagersänger mit zahllosen weiblichen Fans Mitte vierzig kommt es nicht ganz so gut. Selbst unser ehemaliger Bundeskanzler Gerhard Schröder verwahrte sich vehement gegen die infame Unterstellung, er könne seine Haare färben oder tönen. Dem Absatz von Haartönungen unter Männern tat das keinen Abbruch. Wer von den bekannten Herren der Schöpfung regelmäßig eine Haartönung benutzt, darf gerne ein Geheimnis bleiben. Fakt ist, dass die Industrie damit gut verdient.
Auch Männer sind eitel und wollen gut aussehen. Immerhin 69 Prozent aller Männer empfinden graue Haare als unangenehmes Anzeichen des Älterwerdens. Das ergab eine Untersuchung von L’Oréal in Paris. Das Ergebnis erstaunt, weil der so genannte "Salt’n-Pepper Style" von George Clooney graues Männerhaar trendy wirken lässt. Anscheinend ist es also das Verhältnis von grauen und dunklen Haaren, das den feinen Unterschied ausmacht. Graues Haar wirkt aber auch unter blonden Haaren oft unangenehm, weil das Blond dann verwaschen oder vergilbt wirkt. In beiden Fällen kann man mit Haartönungen ausgleichen. So wirkt man natürlicher und lange genug relativ alterslos. Heute gibt es sogar Haartönungen, die die grauen Haare nicht komplett einfärben, sondern absichtlich nur teilweise kaschieren. Interessanterweise sagt man Männern nach, dass sie ihre eigene Haarfarbe oft falsch einschätzen. Meistens halten sie diese für dunkler, als sie tatsächlich ist. Sie haben folglich häufig Probleme, die richtige Tönung zu wählen. Außerdem ist es gar nicht so einfach, die Haare am Hinterkopf selbst gleichmäßig einzutönen. Meist lassen die Männer die Tönung beim Friseur einbringen und geben sie notfalls hinterher als Pflegespülung aus. Irgendwie ist einem eine Haartönung doch wohl peinlich.
Volle Haare und jugendliches Aussehen bei Männern schätzen auch die Chefs. Statistiken verraten, dass Bewerber mit vollem Haar deutlich eher eine Stelle bekommen als Glatzköpfe.
]]>Es gibt viele verschiedene Böden, die sich für einen Wohnraum anbieten. Ein klassischer Bodenbelag ist der Teppichboden. Dieser besticht insbesondere durch das angenehme Gefühl an den Füßen. Wer gerne barfuß in der Wohnung läuft, wird dieses Gefühl zu schätzen wissen. Der größte Nachteil des Teppichbodens ist, dass dieser sehr pflegeintensiv ist. Bei unregelmäßiger Reinigung sammeln sich hier schnell Staub und Schmutz an. Außerdem bietet er Lebensraum für Hausstaubmilben, weshalb Allergiker immer große Probleme mit Teppichböden haben.
Ein völlig anderer Fußbodenbelag ist der Fliesenboden. Dieser ist sehr pflegeleicht und kann gründlich gereinigt werden. Bei einem Fliesenboden können selbst hartnäckige Verunreinigungen leicht entfernt werden. Wenn einmal eine Flüssigkeit auf den Boden fällt, ist das beim Fliesenboden kein Problem. Insbesondere im Bad, in der Küche und im Treppenhaus wiegen die Vorteile des Fliesenbodens besonders schwer. Auf der anderen Seite wirkt der Fliesenboden meist kalt und auch etwas ungemütlich. Daher wollen viele Menschen in den Schlafzimmern und im Wohnzimmer keinen Fliesenboden anbringen, da dieser zu kalt und unwohnlich ist.
Eine natürliche Alternative zu den beiden vorgestellten Fußböden stellt das Parkett dar. Ein Parkettboden besteht aus einzelnen Holzstücken, die entweder verleimt oder zusammengesteckt werden. Parkett hat viele Vorteile. Im Gegensatz zu einem Fliesenboden wirkt Parkett nicht kalt und ungemütlich. Selbst wenn man barfuß läuft, wirkt der Parkettboden nicht unangenehm und erzeugt kein kaltes Gefühl an den Füßen.
Im Gegensatz zum Teppichboden ist der Parkettboden jedoch deutlich pflegeleichter. Verunreinigungen sind leicht beseitigt, da der Parkettboden feucht ausgewischt werden kann. Auch Milben finden im Parkettboden keinen Lebensraum. Deshalb haben auch Allergiker keine Probleme mit einem Holzboden. Der Parkettboden ist fast genauso pflegeleicht wie ein Fliesenboden.
Ein Parkettbelag kombiniert daher die Vorteile von Teppich- und Fliesenböden. Es ist pflegeleicht, wirkt aber dennoch warm und erzeugt ein angenehmes Gefühl an den Füßen. Daher ist der Parkettboden eine gute Alternative für alle, die die Vorteile beider Bodenbeläge nutzen wollen.
Ein weiterer Vorteil des Parkettbodens ist die Natürlichkeit. Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der sich insbesondere für Naturliebhaber eignet. Der Parkettboden fügt sich ideal in ein Umfeld ein, in dem ein großer Bezug zur Natur vorhanden ist. Eine Kombination mit verschiedenen Zimmerpflanzen oder anderen naturbelassenen Einrichtungsgegenständen stellt hier immer eine gelungene Kombination dar.
Die lokale Hyperthermie: Die lokale Hyperthermie ist die gezielte Erwärmung und Zerstörung der Krebszellen. Gesunde Körperzellen können Fieber besser tolerieren als Krebszellen. Die meisten lokalen Hyperthermiebehandlungen werden mit Geräten der Firma Oncotherm durchgeführt. Der Tumor wird mit Radiowellen erwärmt. Es ist eine sehr schonende Behandlungsform. Sachgemäß durchgeführt ist die Behandlung schmerzfrei.
Die Ganzkörperhyperthermie: Bei der Ganzkörperhyperthermie wird der ganze Körper des Patienten mit Ausnahme des Kopfes erwärmt. Es können hier nicht so hohe Temperaturen wie bei der lokalen Tiefenhyperthermie erzielt werden. Die Behandlung wird meistens bei Patienten mit diffuser Metastasierung durchgeführt.
Sind Patienten an Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Leberkrebs, Hirntumoren oder sonstigen Krebserkrankungen erkrankt, sollte parallel zu den schulmedizinischen Behandlungsverfahren gleichzeitig mit naturheilkundlichen und biologischen Verfahren der Krebserkrankung begegnet werden.
Mit der Kombination beider Behandlungsverfahren scheinen die Aussichten auf Heilung am besten zu sein.
Die antitumorale und immunstärkende Wirkung der Hyperthermie und Hochdosis Vitamin C Behandlung konnte inzwischen in mehreren medizinischen Studien gezeigt werden. Besonders auffällig war, dass die Patienten auch über eine deutlich gesteigerte Lebensqualität berichteten.
Auch konnte beobachtet werden, dass die alternativen und biologischen Behandlungs-verfahren in der Krebsbehandlung die Lebenszeit von Patienten verlängerte und die Bildung von Metastasen verhinderte bzw. hinauszögerte.
Leider werden die biologischen Verfahren der Krebsbehandlung von den meisten Schulmedizinern noch nicht anerkannt. Dies ist bedauerlich, da dem Krebspatient hierdurch Möglichkeiten der Krebsbehandlung genommen werden und die Lebensqualität stark beeinträchtigt wird.

Auch unter muslimischen Frauen in Deutschland ist die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens weit verbreitet. Fotograf: Ranoush. Lizenz: CC-BY-SA flickr.
Um den Ablauf zu
verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass bei der Hymenrekonstruktion
die Frau eben nicht wieder zugenäht wird, wie es oft vulgär
ausgedrückt wird. Entgegen dieser Vorstellung ist der Hymen oder das
Jungfernhäutchen kein Stück Haut, das den Scheideneingang komplett
verschließt, sondern ein Gewebesaum, eine dünne Membran, die den Eingang
der Vagina umgibt (daher auch der Fachbegriff vaginale Korona) und in
der Mitte geöffnet ist. Der Hymen ist bei jeder Frau von verschiedener
Form und Elastizität und kann auch schon vor dem ersten
Geschlechtsverkehr reißen. Bei der Hymenrekonstruktion spaltet der
Gynäkologe oder Chirurg verbliebenes Hymenalgewebe im Bereich der
Einrisse und näht die entstandene Wundfläche mit feinen,
selbstauflösenden Fäden zu einem neuen Jungfernhäutchen mit einer
kleinen Öffnung zusammen. Die Verwendung von fremdem Gewebe und
Implantaten sind nicht notwendig. Der gesamte Eingriff dauert etwa 45-90
Minuten. Er wird ambulant und unter Lokalbetäubung oder auf Wunsch
unter Vollnarkose durchgeführt.
Je nach Schwierigkeit der Operation und
Art der Einrichtung, die eine Hymenrekonstruktion anbietet (gewöhnliche
Praxis oder private Spezialklinik für Intimchirurgie) variieren die
Kosten von 500 bis maximal 3000 Euro. Mögliche Risiken sind schlechte
Wundheilung sowie Infektionen, Blutungen, Schwellungen und Hautreizungen
oder versehentliches Durchtrennen von Nervenbahnen. Krankenkassen
übernehmen mangels medizinischer Notwendigkeit keine Kosten. Grundsätzlich ist eine Hymenrekonstruktion im Vergleich zu anderen Operationen im weiblichen Intimbereich, wie etwa einer Scheidenverlängerung, ein relativ simpler und unkomplizierter Eingriff.
Trotz neuer Jungfernhaut gibt es keine Garantie dafür, dass es beim nächsten
Geschlechtsverkehr zur gewünschten Blutung kommt. Daher ist die
Hymenrekonstruktion insofern fragwürdig, derart viel Geld in einer
Notsituation von Frauen zu verlangen, die ihre Ehe mit einer Lüge
beginnen müssen, weil die Ehre ganzer Familien auf ein kleines Stück
Fleisch zwischen den Beinen der Töchter reduziert wird.
In einem ungeeigneten Bürostuhl aus dem Bürodiscount neigen wir dazu, uns hängen zu lassen. Spätestens nach der Tagesmitte lassen wir die Wirbelsäule zunehmend in Positionen erstarren, die ihr nicht gut tun. Unsere Arme liegen bei einem entsprechenden Beruf – beispielsweise in einem Callcenter oder Reisebüro – stundenlang auf der Computertastatur. Die Rückenmuskeln sind ständig überdehnt, die Brustmuskeln verkürzen sich mit der Zeit. Wer da keinen Ausgleichssport betreibt, wird schnell an seine Belastungsgrenzen stoßen. Ohnehin lernen wir heute kaum noch, wie wir Haltung bewahren können. Wir lassen uns gerne gehen, auch emotionell. Der Mensch wird nicht umsonst schon in jungen Jahren zum Aggressor. Unser Mangel an innerer Haltung wird auch im Äußeren sichtbar. Wo auch immer wir sitzen, achten wir wenig auf einen aufgerichteten Rücken oder eine ideale Beckenkippung. Wir hängen in Designerstühlen und lümmeln auf zu weichen Sofas herum. Auch unser Bürogestühl ist meist ungeeignet. Andererseits geben wir uns zufrieden und bemerken oft nicht einmal, dass ungeeignetes Gestühl unser Problem ist. Es ist allerdings meist nicht unser einziges Problem. Wir haben uns bereits als Kind eine schlechte Haltung angewöhnt und halten Rückenschmerzen für normal.
Wir haben uns Sitzgewohnheiten zu eigen gemacht. Spätestens chronische Rückenschmerzen oder ein Wirbelvorfall zwingen uns, daran etwas zu ändern. Das lange Sitzen im ungeeigneten Bürostuhl hat Folgen gehabt, denen wir uns stellen müssen. Im Grunde müsste man seine Sitzgewohnheiten komplett umstellen. Leider erlaubt die Situation am Arbeitsplatz das meist nicht. So bleibt einem nichts anderes, als es mit einem ergonomischen Schreibtischstuhl und mehr Bewegung zu probieren. Nicht immer hat man die Möglichkeit, zwischendurch aufzustehen. In manchen Firmen sorgt eine Betriebsvereinbarung dafür, dass Mitarbeiter an Computerarbeitsplätzen einmal pro Stunde aufstehen dürfen. Meist aber muss der Bürositz einem mehr Bewegung erlauben. Bewegtes Sitzen ist daher ein immer wichtigeres Thema, dem auch die Hersteller von Büromöbeln interessiert gegenüber stehen. Auf Fachmessen zum Thema Gesundheit kann man die neusten Entwicklungen auf diesem Sektor Probesitzen. Man merkt gleich, dass man völlig neue Sitzerlebnisse haben kann. Zweigeteilte Rückenlehnen erlauben unterschiedliche Bewegungen der beiden Körperhälften, schwingende und gefederte Beinkonstruktionen machen den kompletten Sitz beweglich. Vollkommen neue Sitzflächen – beispielsweise in Sattelform – werden entwickelt.
Vielfach spürt man den Körper in ungeeigneten Bürostühlen nur noch als Schmerzkörper. Zunehmende Muskelsteifheit und chronische Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Man fühlt sich kaum noch lebendig. Verspannte Muskulatur wird schlechter durchblutet. Wer sich als lebendigen Menschen spüren möchte, muss gesundes Sitzen zu seinem Thema machen.
]]>Ein akuter Bandscheibenvorfall ist mit sehr starken Schmerzen verbunden und kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. In der Regel drückt die verschobene Bandscheibe auf einen Nerv des Rückenmarks, was zu sehr starken Schmerzen führt.
Sportverletzungen, Unfälle, Übergewicht, zu schwache Muskulatur und häufig falsches Heben von schweren Gegenständen führen zu Bandscheibenvorfällen.
Der akute Schmerz bei einem Bandscheibenvorfall strahlt häufig bis in die Füße aus, wobei die Beine nicht selten von Taubheit und Kribbeln betroffen sind. Häufig kann sich der Erkrankte gar nicht bewegen und ein operativer Eingriff ist mitunter notwendig.
Manch ein Bandscheibenvorfall kann durch konservative Heilmethoden wie Physiotherapie und Krankengymnastik, akute Schmerzbehandlung und Muskeltraining behandelt werden. 50 Prozent der Bandscheibenvorfälle werden jedoch operativ behandelt. Bei beiden Methoden ist das Risiko, erneut ein Bandscheibenvorfall zu erleiden, etwa gleich hoch. Ob der Patient nach der Operation tatsächlich beschwerdefrei bleibt, hängt auch von seinem eigenen vorbeugenden Verhalten ab.
Mit zunehmendem Alter können die Bandscheiben nicht mehr jeden Stoß wirkungsvoll abfedern. Das liegt daran, dass sie durch die jahrelange körperliche Belastung Abnutzungserscheinungen aufweisen. Sie sind spröde und zum Teil rissig geworden und dadurch anfälliger.
Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls hängt nicht nur von seiner Ausprägung, sondern auch von der Ursache ab. Was tun bei Sportverletzungen? Generell muss der Betroffene zunächst ruhig gestellt und der Schmerz gelindert werden. Eine genaue Untersuchung in der Klinik oder der orthopädischen Fachpraxis bringt Aufschluss, wie stark die Bandscheibe vorgewölbt ist. In der Regel wird dazu eine Computertomographie gemacht, also eine Röntgenuntersuchung, die die Wirbelsäule in vielen Querschnittaufnahmen zeigt. Anhand der Bilder kann der Arzt die Therapie festlegen.
Ob operativ oder konservativ: Das Mitwirken des Patienten ist immer notwendig, um neuen Verletzungen vorzubeugen. Nach der akuten Schmerzbehandlung geht es darum, den Körper wieder in Bewegung und Gleichklang zu bringen. Das kann sich über mehrere Monate erstrecken.
Nun muss der Kranke aktiv werden, damit die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgt werden können und sich wieder mit Flüssigkeit füllen. Je früher sich der Verletzte wieder bewegt, desto besser. So werden Verspannungen und neue Schmerzen vermieden.
Als nächstes muss die Physiotherapie greifen. Sie dient vor allem dazu, die verspannten Muskeln zu lockern und zu stärken. Wenn die akute Behandlungsphase abgeschlossen ist, kann der Betroffene mit konkretem Rückentraining beginnen. In modernen Rückenschulen, die bei Sportvereinen oder den Krankenkassen angeboten werden, lernt er, wie man richtig aufsteht, sich rückenschonend setzt oder schwere Gegenstände hebt, ohne dabei ein Risiko für den Rücken einzugeben.
Gleichzeitig müssen die Muskeln so trainiert werden, dass sie den Bewegungsapparat wirklich halten können. Denn die schwache Muskulatur und ein zu schwaches Bindegewebe sindhervorgerufen worden sind.
Was tun bei Sportverletzungen?, wenn konservative Methoden nicht mehr greifen? Eine Operation sollte nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn es medizinisch wirklich notwendig ist und keine Aussicht auf Erfolg durch andere Methoden besteht.

Auch die moderne Krebsforschung, wie hier am Argonne National Laboratory, hat noch kein Mittel gegen Schweißausbrüche gefunden (via ANL als CC BY-SA).
Hitzewallungen von Krebspatienten können also psychische Ursachen haben. Sie können aber auch durch hormonelle Schwankungen, den Tumor selbst – insbesondere sind hier hormonabhängige Tumoren zu nennen – und durch die Therapie verursacht werden. Zudem können Immunschwäche und körperliche Strapazen Entzündungen und Fieberschübe auslösen, die als Hitzewallungen sichtbar werden. Kurz danach fröstelt man schon wieder. Als erste Gegenmaßnahme kann man sich mehrere Schichten Bekleidung anziehen, so dass man jederzeit eine Anpassung vornehmen könnte. Die aggressive Chemotherapie und die Bestrahlung schwächen zunehmend den Organismus. Das Immunsystem ist belastet, die Regulationsmechanismen im Körper kommen ins Wanken. Auch die verabreichten Medikamente können erhebliche Nebenwirkungen haben. Hitzewallungen, so unangenehm sie auch sind, sind dabei noch die geringsten Probleme. Ob die Hitzewallungen normal sind oder auf eine Infektion, eine Veränderung im Tumorgeschehen oder eine zu hohe Medikamentengabe hinweisen, sollten Sie im Gespräch mit dem Arzt abklären.
Besonders häufig sind Patienten betroffen, die eine Antihormontherapie oder Zystostatika gegen ihr Krebsleiden erhalten. Brustkrebs- und Prostatakrebs-Patienten leiden besonders häufig unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Der auslösende Faktor ist der plötzliche Entzug der Geschlechtshormone. Die Beschwerden erinnern an die Wechseljahre. Je nach Medikament, körperlichem Zustand und Krebsart muss man aber nicht darunter leiden. Dass man in einer belasteten Zeit mehr ruht, versteht sch eigentlich von selbst. Man sollte sicherheitshalber vor einem Arztgespräch abklären, ob es sich jeweils um echte Hitzewallungen oder eventuell einen Fieberschub handelt. Wissen sollte man aber auch, dass regelmäßiger Ausdauersport Hitzewallungen ausgleichend entgegentritt. Fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie leichtes Walking, Yoga, Schwimmen, Gymnastik oder Spaziergänge in Ihr Programm integrieren können. Unbedingt zu beachten ist bei häufigen Schweißausbrüchen die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Es kann zu einer gefährlichen Dehydration oder Austrocknung kommen. Viel klares Wasser oder Mineralwasser zu trinken, ist lebenswichtig. Gegebenenfalls sind Infusionen anzudenken. Von einer Hormonersatztherapie sieht man bei einer Krebserkrankung meistens ab, weil sie kontraproduktiv wirken kann. Heutzutage wissen viele Pfleger und andere Betroffene Hausmittel, die risikoärmer sind. Falls die Beschwerden gravierend sind und nicht nachlassen, ist das Gespräch mit dem behandelnden Onkologen zu suchen.
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