27. Januar 2010
DAV pfeift Rechenzentren zurück

 

Berlin  -  Wegen der Klage der Krankenkassen gegen die Schiedsstellenentscheidung gilt vorerst der alte Abschlag von 2,30 Euro. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) hat die Rechenzentren angewiesen, nun doch nicht bereits mit dem neuen Rabatt von 1,75 Euro abzurechnen. Die Klage der Kassen habe eine aufschiebende Wirkung, informierte der DAV seine Mitglieder. Noch am 18. Januar hatte der DAV die Rechenzentren gebeten, den Abschlag gemäß Schiedsspruch umzustellen.

Geschlagen geben sich die Apotheker aber noch nicht: Laut Schreiben will der DAV beim Sozialgericht Berlin einen Antrag auf sofortige Vollziehung stellen. Bis zu einer Entscheidung über diesen Eilantrag bleibe es aber bei 2,30 Euro Kassenabschlag, heißt es weiter.

Da der Abschlag rückwirkend für das Jahr 2009 ausgehandelt wurde, steht den Apotheken eigentlich eine Nachzahlung von insgesamt 315 Millionen Euro zu. Doch auch die Rückzahlung bleibt vorerst eingefroren: „Eine endgültige Entscheidung über die Höhe des Abschlages für das Jahr 2009 wird erst mit einem rechtskräftigen Urteil im Hauptsacheverfahren vorliegen, mit dieser ist ggf. erst in einigen Jahren zu rechnen“, so der DAV.

 
News
News-Archiv
05. September 2010

Pharmaherstellern, die im Vorfeld der neuen Rabatte ihre Preise erhöht haben, drohen deftige Strafzahlungen.Für diesen Fall plant Minister Rösler entsprechende Sonderabgaben. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ)...

09. Juni 2010

Prof. Dr. Gerd Glaeske fordert anlässlich der Vorstellung des Arzneimittelreports der Barmer GEK eine verpflichtende Generikaquote, die bei 85 bis 90 Prozent liegen sollte. Betrachtet man die derzeitige Anhebung der Quote von 81...

28. April 2010

Auch private Krankenkassen sollen einsparen. Die Union betont, dass, um die PKV überlebensfähig zu halten auch hier „Spielräume“ zur Kostendämpfung notwendig seien.Die anwachsenden Ausgaben der PKV belasteten Pensionäre und...